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KfZ-Versicherung: Vorsicht bei Kühen und Pferden

 

Das Autos und Tiere nicht unbedingt die besten Freunde sind, erleben wir jedes Jahr neu auf Deutschlands Straßen. Allein im letzten Jahr gab es über 50.000 Unfälle mit so genannten Haarwild, also Rehen und Wildschweinen. Meist bleibt das Auto in diesem ungleichen "Duell" der "Sieger" und auch der Fahrer braucht sich kaum Sorgen zu machen: Normalerweise sind Schäden durch so genanntes "Haarwild" in der Kasko mitversichert.

Doch auf dem Lande drohen noch weit "größere" und "kleinere" Gefahren: Wer zum Beispiel in einem Autounfall mit einem Pferd oder einer Kuh verwickelt wird, der braucht einen zusätzlichen Schutz, den "erweiterten Wildschaden". Dieser findet sich jedoch nicht in allen KfZ-Versicherungen. Und auch Marder können zu einer echten Kostenplage werden, denn nicht jede Kaskoversicherung kommt für Schäden durch Marderbisse auf. Wer also auf dem Land lebt, sollte darauf achten, dass seine Kaskoversicherung auch "erweiterten Wildschaden" abdeckt.

Ein Tipp, der übrigens auch für Stadtbewohner gilt, denn längst haben die Marder auch deren Brems- und Benzinschläuche als Leckerbissen entdeckt.