Infocenter

Baufinanzierung: Nichtabnahmeentschädigung kann teuer werden

 

Vor dem Abschluss einer Baufinanzierung sollte man sich absolut sicher sein, dass das geplante Bauvorhaben oder der Kauf einer Immobilie wirklich zustande kommt. Denn wenn man vom Kreditangebot zurück treten möchte wird es teuer, die Banken verlangen dann eine Nichtabnahmeentschädigung.

Dahinter verbergen sich die Kosten der Bank, die sie dafür aufbringen musste, sich selbst das Geld für Ihren Kredit zu beschaffen, denn diese Summe lag nicht im Banktresor, sondern die Bank musste dazu ebenfalls einen Kredit aufnehmen. Sie müssen also eine Entschädigung für die gesamte vereinbarte Laufzeit leisten.

Für viele gescheiterte Bauherrn kann dies zu einer hohen finanziellen Belastung werden. Wer zum Beispiel ein Darlehen in Höhe von 200.000 Euro aufgenommen hatte, muss u.U. damit rechnen, dass die Bank ihm 2 Prozent der Darlehenssumme als Nichtabnahmeentschädigung in Rechnung stellt. Dann kommt zum geplatzten Traum von eigenen Heim noch eine Bankrechnung in Höhe von 4.000 Euro dazu. Also, vor Abschluss der Baufinanzierung unbedingt prüfen, ob es Probleme geben könnte. Ihr Anwalt oder Notar berät Sie dabei gerne.