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Vom Fußballstar zum mittellosen Sportinvaliden

 

Für den 40-jährigen Tischlermeister Frank K. gibt es nur drei Dinge im Leben: Fußball, Fußball und nochmals Fußball. Jedes Wochenende kickte der begeisterte Amateur-Fußballer mit Freunden. Bis zum 12. Februar 2006: Dort erwischte es ihm in der 87. Minute, ein unbeabsichtigter Tritt des Gegenspielers gegen seine Knie.

 Die Folge: Trümmerbruch der Kniescheibe, wochenlanger Aufenthalt in der Klinik und anschließende Reha-Maßnahmen. Seinen alten Beruf kann er nicht mehr ausüben, er hat einen Invaliditätsgrad von 60% und kann nicht länger als eine Stunde stehen. Auch die finanziellen Folgen waren immens: Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt ihm nur 800 Euro monatlich, verglichen mit seinem letzten Nettolohn in Höhe von 2.8.00 Euro fehlen ihm nun 2.000 Euro für Familie, Haus und andere Ausgaben. Durch eine private Unfallversicherung hätte er sich preiswert vor den finanziellen Folgen schützen können. Die Profi-Fußballvereine wissen, warum sie ihre Spieler so umfangreich versichern, denn jeder Unfall birgt in sich auch das Risiko der Invalidität, ob im Freizeit- oder Profisport.