7. Januar 2007
Seit Jahren führt die Lebensversicherung die Hitliste in den Beschwerden von Kunden an. Die Zahl ist jedoch rückläufig. Beschwerten sich 2004 noch über 8000 Kunden über das Verhalten ihres Lebensversicherers, so waren es 2005 nur noch rund 6.000. Von Platz 2 verdrängt wurde die Kfz-Versicherung. Im Jahr 2005 beschwerten sich vielmehr rund 2.600 Kunden über ihre Krankenversicherung. Die vierte Position in der Beschwerdeliste nimmt konstant die Unfallversicherung ein, deren Zahlen Jahr pro Jahr rückläufig sind. Hier gab es in 2005 nur Beschwerden von circa 1.200 Mitgliedern. Erstaunlicher Weise kommen Versicherungsarten, wie zum Beispiel die Hausratversicherung (75% der Deutschen besitzen eine Police) oder die Haftpflichtversicherung (70% der Bundesbürger) nicht auf die Spitzenplätze.
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7. Januar 2007
Das Spitzenmanagement muss tagtäglich weitreichende Entscheidungen treffen und nicht jede unternehmerische Handlung ist richtig. Die Folge sind oft Millionenverluste. Damit nun die Manager trotz der Haftung handlungsfähig bleiben, gibt es für die Entscheidungsträger die Directors-&-Officers-Versicherung. Sie soll das Privatvermögen weites gehend schützen. Je nachdem, ob das Unternehmen national oder international agiert, liegen die Deckungssummen zwischen 20 und 350 Millionen Euro. Der Versicherungsschutz tritt dann in Kraft, wenn während der Vertragsdauer eine schriftliche Haftung geltend gemacht wurde.
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7. Januar 2007
Mit dem Preiskampf bei Kfz-Versicherungen hat sich auch das Leistungsangebot bei vielen Anbietern geändert. Während bei guten Policen zum Beispiel eine Wildschadenregulierung im Vertrag enthalten ist, fehlen diese bei einigen Gesellschaften. Deshalb sollte man bei Abschluss einer Kfz-Versicherung nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch zum Beispiel auf folgende Punkte:
- Die Höhe der Deckungssumme (ideal 100 Millionen Euro)
- Der Einschluss der groben Fahrlässigkeit bei einem Unfall
- Kein Werkstattzwang
- Neuwert- statt Gebrauchswertentschädigung
- Mallorca-Police.
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7. Januar 2007
Ausnahmsweise sind sich Verbraucherschützer und Versicherungen einmal einig: Die Haftpflichtversicherung ist ein absoultes Muss. Während sie der Gesetzgeber beim Auto vorschreibt (Kfz-Haftpflichtversicherung) besitzen sie jedoch nur 70% der Bundesbürger.
Immer hohe Versicherungssumme wählen
Doch auch wer eine Police besitzt, sollte sich nicht zu sicher fühlen. Denn viele Kunden haben eine zu niedrige Versicherungssumme in ihren Verträgen stehen. Für Wolfgang P. hatte dies fatale finanzielle Folgen: Beim Fußballspiel foulte er unabsichtlich einen Gegenspieler. Was zunächst wie eine kleine Verletzung aussah, stellte sich später als komplizierter Bruch heraus. Die Folge: Der Gegenspieler musste sich kostenintensiver Reha-Maßnahmen unterziehen, kann seinen ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben und erhält von Wolfgang P. nun eine lebenslange Rente. Da Wolfgang P. nur eine geringe Versicherungssumme gewählt hatte, muss er nun selbst lebenslang an sein “Opfer” zahlen. Experten raten deshalb zu einer Versicherungssumme von mindestens drei Millionen Euro bei Personen- und Sachschäden.
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7. Januar 2007
Sie gehört meist zu den ersten Versicherungen, die man im Leben abschließt und 75% der Deutschen besitzen eine: die klassische Hausratversicherung. Doch wer vor 30 Jahre die erste Wohnung bezogen hat, sollte einmal prüfen, ob sich der Wert der Wohnungsgegenstände nicht gewaltig verändert hat. Im Besten Fall haben sich IKEA-Sofas in edle Design-Liegen verwandelt, das Poster von Che in wertvolle Kunstdrucke von Picasso. Haben Sie also vor 30 Jahren eine Summe von 20.000 Euro versichert, so sind sie jetzt klar unterversichert. Sollte es also zu einem Brand oder Einbruch kommen, so erstattet Ihnen die Versicherung nur einen Bruchteil. Deshalb sollte Sie einmal jährlich eine kleine “Inventur” machen und Ihre Versicherungssumme entsprechend anpassen.
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7. Januar 2007
Jedes Jahr geben sich über 200.000 Paare in Deutschland das Ja-Wort. Und dieses Ereignis lassen sich immer mehr Paare viel kosten. Längst hat die Trauung Event-Charakter und entsprechend hoch sind auch die Kosten. Doch was passiert, wenn die Braut kurz vor der Hochzeit erkrankt oder sich der Bräutigam beim Junggesellenabschied beide Beine bricht. Wer übernimmt nun die Kosten für Buffet und Luxuskarosse?
Im Besten Fall die HanseMerkur Reiseversicherung. Die übernimmt die Stornokosten, wenn Sie zuvor eine Hochzeitsfeier-Rücktrittskostenversicherung abgeschlossen haben.
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7. Januar 2007
Den Traum von den eigenen vier Wänden haben fast alle Deutschen, doch vielen fehlt das nötige Eigenkapital. Nun bietet die ABN Amro Hypothekengruppe eine Vollfinanzierung bis zu 105 Prozent, d.h. es wird kein Eigenkapital benötigt, um den Hypotheken-Kredit aufzunehmen. Die Vollfinanzierung eignet sich besonders für junge Familien, dass Jahreseinkommen sollte aber deutlich über 20.000 Euro liegen. Für die Tilgungsraten und Laufzeiten gibt es dabei unterschiedliche Modelle.
Ein weiterer Vorteil: Teuere Zusatzversicherung, wie zum Beispiel die Ausfallversicherung, sind zum Abschluß dieser Baufinanzierung nicht notwendig. Durch die Vollfinanzierung von bis zu 105 Prozent bleibt sogar noch Geld zum Beispiel für die Anschaffung der neuen Einbauküche übrig.
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6. Januar 2007
Viele Versicherungen haben es versucht und die meisten sind gescheitert: Wer heute die vermögende Zielgruppe 55+ für sich gewinnen möchte, braucht mehr als bunte Werbemotive. Viele speziell für Senioren konzipierte Produkte sind im Vergleich zu Standardprodukten immer noch zu teuer.
Erleichterung oder Entmündigung
Der Lösungsansatz der Versicherer: Statt die Prämien zu senken, wird ein Bündel von Assistanceleistungen an das jeweilige Versicherungsprodukt geknüpft. Wer also zum Beispiel eine Unfallversicherung 55+ abschließt erhält zusätzlich Serviceleistungen, zum Beispiel vom Roten Kreuz oder den Johannitern. Auch Handwerker profitieren davon: So gibt es zum Beispiel Hausratversicherungen, die zusätzlich die Organisation eines Rohrreinigungsservice oder Schlüsselservice anbieten. Echte Erleichterung oder Entmündigung? Bislang stockt der Absatz von Versicherungsprodukten für die Generation 55+.
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6. Januar 2007
Trotz aller Preisschlachten der Versicherungsgesellschaften, dass Thema Preis-Leistungs-Verhältnis ist für viele Versicherungskunden eher zweitrangig. Laut einer Umfrage der Assekurata entscheidet für 40,2% der Kunden das Vertrauen zum Anbieter. Auch die schnelle Leistungsabwicklung und das Fachwissen sowie die kompetente Beratung sind für die Kunden äußerst wichtig. Erst an sechster Stelle kommt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies sollte vielen Versicherungen zu denken geben - nicht immer ist Geiz geil, oft ist Vertrauen eine langfristigere Investition.
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6. Januar 2007
Die Religion bestimmt auch heute noch das Leben vieler Menschen. Kein Wunder also, dass dies auch seine Auswirkungen auf die Finanzwirtschaft hat. So bietet nun der Münchner Finanzdienstleister FWU AG eine Fondsgebundene Lebensversicherung, die mit dem islamischen Recht voll vereinbar sein soll. Dabei wird berücksichtigt, dass der Koran Zinsen und Wetten verbietet.
Dabei wurden weltweit 16 Investmentfonds ausgewählt, die künftig im Rahmen von drei Portfolios geführt werden. Besonders in islamischen Staaten dürfte dieses Produkt wohl auf eine große Nachfrage stoßen.
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