Ärger über Versicherungen steigt

26. Januar 2007

Das ist kein Zeichen von Kundenzufriedenheit: Um zwei Drittel erhöhte sich die Zahl der Beschwerden von deutschen Versicherungskunden. Insgesamt gingen rund 18.000 Beschwerden beim Ombudsmann für Versicherungen ein.

Spitzenreiter in der Beschwerdeliste sind wieder einmal die Lebensversicherer. Trotz des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes weigern sich immer noch fast alle Gesellschaften, die Kunden an den hohen stillen Reserven zu beteiligen. Wer eine vor 2001 geschlossene Lebensversicherung gekündigt hat, dem steht laut Gericht viel mehr Geld zu, als die Versicherer bislang zahlen. Doch die Versicherer stellen sich stur und reden sich mit Verjährungsfristen und den beliebten Vertragsklauseln raus. Da brauchen die Verbraucher viel Geduld. Immerhin, jede dritte Beschwerde beim Ombudsmann hat Aussicht auf Erfolg.

Also zäh bleiben und nicht zu schnell auf das Ihnen zustehende Geld verzichten.

Heroin auf Krankenschein?

26. Januar 2007

In einer Pressemitteilung vom 26. Januar 2007 fordert die FRAKTION DIE LINKE. im Bundestag, dass die Heroinvergabe an Schwerstabhängige bundesweit gesetzlich geregelt werden muss.

Aktuell beteiligen sich sieben Städte in Deutschland an einem Heroinmodell, dass die kontrollierte Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige regelt. Während sich zum Beispiel die CDU-Führung der Stadt Frankfurt am Main für eine Fortführung des Projektes ausspricht, ist die CDU/CSU-Bundestagssfraktion gegen eine Weiterführung des Projektes.

Aufgrund der kommunalen Selbstverwaltung entscheiden aber die Städte in eigener Regie, ob sie das Modell fortführen. In Frankfurt ist übrigens geplant die kontrollierte Heroinvergabe für weitere drei Jahre fortzuführen.

Neuwertversicherungen schützen besser

25. Januar 2007

Gerade nach dem Wintersturm Kyrill wird so mancher Hausbesitzer mit Sorgen auf die Schäden an Haus oder Wohnung blicken. Doch dazu besteht kein Grund. Im Gegenteil: Fast alle am Markt gängigen Hausratversicherungen und Gebäudeversicherungen sind sogenannte Neuwertversicherungen, d.h. Sie können von Ihrer Gesellschaft den Neuwert für zerstörte Gegenstände fordern und müssen sich nicht mit den weit niedrigeren Zeitwert abspeisen lassen.

Sollte also Ihr altes baufälliges Haus in Folge des Sturmes eingestürzt sein, so ersetzt Ihnen die Versicherung den Neuwert des Hauses und aller beschädigten Hausratsgegenstände und zwar unabhängig vom Alter und Zustand der zerstörten Gegenstände.

Da wird so mancher Hausbesitzer doch noch ein kurzes Dankgebet an Kyrill senden.

Versicherung und Sturmschäden

18. Januar 2007

Infolge des Klimawandels werden auch die Schäden durch elementare Naturgewalten immer größer. Ob Orkan oder Hochwasser, man kann sich vor den finanziellen Folgen dieser Ereignisse absichern. Diese Versicherungen brauchen Sie auf jeden Fall:

Die Wohngebäudeversicherung ist ein absolutes Muss für Hausbesitzer. Diese Police übernimmt die Schadenregulierung zum Beispiel bei einem Sturm ab einer Windstärke 8. Ob zerstörtes Dach infolge eines Orkans oder Schäden durch entwurzelte Bäume, mit der Wohngebäudeversicherung haben Sie einen optimalen Schutz.

Hat der Sturm bzw. der Regen erstmals Einzug in Ihr Haus bzw. Wohnung gefunden, tritt dort der Schutz der Hausratversicherung an. Sie übernimmt zum Beispiel Wasserschäden infolge eines abgedeckten Daches.

Sie finden Ihr Auto unter einer 20 Meter Eiche wieder. Wenn Sie nur eine Kfz-Haftpflichtversicherung haben, dann bleiben Sie auf den Schaden sitzen. Anders bei Teilkassko und Vollkasko: Ab Windstärke 8 übernimmt die Versicherung die Schäden.

Weitere Informationen zu Sturmschadenfindest du auch bei Sturmschäden. Einfach vorbeisurfen und informieren.

Versicherungs-Knigge für Hausbesitzer

15. Januar 2007

Es kostet sehr viel Geld und Arbeit bis man endlich im Besitz der eigenen vier Wände ist. Deshalb sollte man sein Eigentum optimal vor Gefahren sichern, die durch Feuer, Sturm oder andere Naturereignisse entstehen können.

In der ersten Bauphase brauchen Sie zunächst eine Bauherrenhaftpflicht, denn Sie haftet persönlich für alle Unfälle, die sich auf Ihrem Grundstück ereignen. Eine normale Haftpflichtversicherung reicht da kaum. Bereits in der Bauphase sollten Sie zusätzlich eine Feuerversicherung abschließen, um sich bei Brand abzusichern. Ebenfalls wichtig ist eine Bauleistungsversicherung. Diese haftet zum Beispiel bei Schäden durch Vandalismus.

Das Haus ist fertig. Nun wird es höchste Zeit eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen (achten Sie darauf, dass Ihre Police auch eine Feuerversicherung beinhaltet). Sie haben einen Öltank - dann gehört auf jeden Fall noch Gewässerschadenhaftpflicht-Versicherung in den Versicherungsordner. Wenn Sie jetzt noch Ihre Hausratversicherung an die veränderten Wohnumstände anpassen, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Viel Spaß im neuen Heim!

Scheidung und Versicherung - darauf müssen Sie achten

15. Januar 2007

Fast jede zweite Ehe wird heute geschieden. abgesehen von den persönlichen und finanziellen Folgen, hat eine Ehescheidung auch gravierende Auswirkungen auf ihren Versicherungsschutz. Meist laufen die Policen auf den Namen des Hauptverdieners. kommt es nach einer Scheidung zu einer räumlichen Trennung (was ja meist der Fall ist), sollten Sie folgende Punkte beachten:

- Hausratversicherung: Spätestens drei Monate nach Einzug in die neue Wohnung brauchen Sie eine neue Hausratversicherung. Die alte Police haftet nur für einen Haushalt, dem des Versicherungsnehmers. Das gleiche gilt auch für die Haftpflichtversicherung, nur sollten Sie hier direkt handeln.

- Krankenversicherung: Besonders bei Hausfrauen erfolgte die Krankenversicherung meist kostenlos über den gesetzlich versicherten Ehepartner (Unterschied zur PKV). Nun müssen Sie sich schnell um einen eigenen Krankenschutz, sei es nun privat oder gesetzlich, kümmern.

- Lebensversicherung: Meist haben sich Ehepartner bei Lebensversicherungen gegenseitig begünstigt. diese muss nun auch umgeschrieben werden. Auf keinen Fall sollten Sie diese kündigen. Dies führt vielmehr zu finanziellen Einbußen.

Keine Kündigung trotz Steuererhöhung

15. Januar 2007

Paralel zur Erhöhung der Mehrwertsteuer wurde Anfang 2007 auch die Versicherungssteuer für viele Policen erhöht. Wer jedoch glaubt, jetzt ein Sonderkündigungsrecht zu haben, der irrt. Ein Sonderkündigungsrecht steht Ihnen nur zu, wenn Ihre Prämien, zum Beispiel für die Haftpflichtversicherung erhöht wurden. Die Erhöhung der Versicherungssteuer gilt jedoch nicht als Prämienerhöhung.

Trotzdem sollten Sie Ihre Verträge gründlich prüfen, denn viele Versicherungen könnte die Chance genutzt haben, um unter dem Deckmantel der Versicherungssteuer auch die Prämien leicht zu erhöhen. Vergleichen Sie einfach den Nettoprämien-Beitrag des Vorjahres mit Ihrer aktuellen Rechnung. Bei Unklarheiten sollten Sie sich direkt an Ihren Versicherer wenden.

Pfandkredit - Kredit ohne Schufa

15. Januar 2007

Für über eine Million Deutsche war dies der schwerste Gang des letzten Jahres: Der Weg zum Pfandhaus. Immer mehr Bürger nutzen diese Möglichkeit, um ohne Schufa-Auskunft kurzfristig einen finanziellen Engpass auszugleichen. Doch sollten diese Pfandkredite wirklich nur kurzfristig genutzt werden, denn viele Verbraucherschützer warnen vor den hohen Zinsbelastungen. Sie betragen oft bis zu acht Prozent im Monat und bis zu 40 Prozent im Jahr.

Während Unterhaltungselektronik aufgrund des rasanten Preisverfalls kaum gefragt ist, steht insbesondere Goldschmuck bei den Pfandhäusern hoch im Kurs. Auch hier gilt, wie auch bei anderen Krediten: Wer richtig handelt, bekommt meist mehr für sein Pfandgut.

Klauseln bei privater Unfallversicherung

9. Januar 2007

Eine private Unfallversicherung ist sinnvoll, keine Frage. Doch sie haftet nicht immer. Insbesondere beim Thema Bandscheibenschäden versuchen viele Gesellschaften den Versicherungsschutz auszuklammern. Dies musste auch ein Kläger vor dem Oberlandesgericht Hamm erleben. Der verklagte seine Versicherung auf Zahlung von Leistungen. Diese lehnte jedoch ab, weil sie argumentierte, der Bandscheibenvorfall sei nicht Folge des Unfalls, sondern hätte bereits vorher bestanden. Das Gericht gab der Versicherung Recht (Az.: 20 U 135/05).

Wer also eine private Unfallversicherung abschließt, sollte genau die Klauseln lesen. Dies gilt übrigens für jede Versicherung, denn die Liste der Haftungsausschlüsse wird aufgrund des Preiskampfes immer länger.

Überflüssige Versicherungen kündigen

8. Januar 2007

Der Anfang des neuen Jahres ist eine gute Gelegenheit, einmal genau die Verträge in Ihrem Versicherungsordner zu überprüfen. Sie werden überrascht sein, wie viel Geld Sie sparen können, wenn sie überflüssige Versicherungen kündigen.

Ein Beispiel: Über 500 Millionen Euro gaben die Deutschen im letzten Jahr für ihre Glasbruchversicherung aus. Wenn Sie jedoch nur in einer normalen Mietwohnung leben, können Sie Glasschäden bequem aus der eigenen Tasche bezahlen. Auch die Reisegepäckversicherung gehört auf die Streichliste. Deren Bestimmungen sind so streng formuliert, dass in der Regel nur selten Schadenersatz geleistet wird. Außerdem haftet für Diebstahl aus einem Hotelzimmer auch in vielen Fällen die klassische Hausratversicherung.

 

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