Archiv der Kategorie ‘Haftpflicht‘

Brauchen Haustiere eine Versicherung?

Samstag, den 24. Februar 2007

Des Deutschen bester Freund heißt meist Waldi oder Mieze, hat vier Beine und kostet relativ viel Geld. Doch während sich Katzenbesitzer, jenseits lästiger Steuern auf der Sonnenseite des Lebens befinden, kommen auf Besitzer von Hunden und Pferden höhere finanzielle Belastungen und Risiken zu. Als Besitzer eines Hundes / Pferdes sollten Sie unbedingt eine Tierhalterhaftpflicht-Versicherung abschließen.

Der Grund: Sollte Ihr Haustier einen Unfall verursachen, zum Beispiel im Straßenverkehr, so haftet dafür nicht Ihre Haftpflichtversicherung, sondern sie persönlich - und zwar lebenslang. Zusätzliche Versicherungen, wie zum Beispiel eine Tier-OP-Versicherung dagegen sind meist überflüssig, da sie eine hohe Selbstbeteiligung haben und deren Leistungen auch nach oben eng begrenzt sind.

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Haftpflichtversicherung - Vorsicht Klauseln

Donnerstag, den 22. Februar 2007

Eine Vielzahl von Klauseln in den Policen wird gerade von Versicherungsgesellschaften geschätzt, bieten sie doch oft die Möglichkeit, den Leistungsanspruch gegenüber dem Versicherungsnehmer abzulehnen.

Auch bei “einfachen” Versicherungsprodukten, wie zum Beispiel der Privathaftpflichtversicherung ist dies der Fall. Betroffenen sind nicht nur Extremsportler, deren Risiko beim Ausüben des Sports oft nicht abgedeckt sind (z.b. Drachenflieger), es gibt auch noch eine Vielzahl von Klauseln, deren Sinn sich so schnell nicht erschließt. Ein Beispiel: Die “Benzinklausel”, die kurz besagt, wenn Sie einen Schaden durch den Gebrauch eines Kraftfahrzeuges erleiden, dann haftet Ihre Privathaftpflicht nicht. Nehmen Sie jedoch einen Föhn mit ins Auto um die Scheiben aufzutauen, dieser entzündet sich jedoch und verursacht Brandschäden, dann ist der Bundesgerichtshof auf Ihrer Seite - der Versicherer Ihrer Haftpflicht-Police muss für die Schäden zahlen (Az.: IV ZR 120/05).

Directors-&-Officers-Versicherung

Sonntag, den 7. Januar 2007

Das Spitzenmanagement muss tagtäglich weitreichende Entscheidungen treffen und nicht jede unternehmerische Handlung ist richtig. Die Folge sind oft Millionenverluste. Damit nun die Manager trotz der Haftung handlungsfähig bleiben, gibt es für die Entscheidungsträger die Directors-&-Officers-Versicherung. Sie soll das Privatvermögen weites gehend schützen. Je nachdem, ob das Unternehmen national oder international agiert, liegen die Deckungssummen zwischen 20 und 350 Millionen Euro. Der Versicherungsschutz tritt dann in Kraft, wenn während der Vertragsdauer eine schriftliche Haftung geltend gemacht wurde.

Haftpflichtversicherung - hohe Deckung wählen

Sonntag, den 7. Januar 2007

Ausnahmsweise sind sich Verbraucherschützer und Versicherungen einmal einig: Die Haftpflichtversicherung ist ein absoultes Muss. Während sie der Gesetzgeber beim Auto vorschreibt (Kfz-Haftpflichtversicherung) besitzen sie jedoch nur 70% der Bundesbürger.

Immer hohe Versicherungssumme wählen

Doch auch wer eine Police besitzt, sollte sich nicht zu sicher fühlen. Denn viele Kunden haben eine zu niedrige Versicherungssumme in ihren Verträgen stehen. Für Wolfgang P. hatte dies fatale finanzielle Folgen: Beim Fußballspiel foulte er unabsichtlich einen Gegenspieler. Was zunächst wie eine kleine Verletzung aussah, stellte sich später als komplizierter Bruch heraus. Die Folge: Der Gegenspieler musste sich kostenintensiver Reha-Maßnahmen unterziehen, kann seinen ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben und erhält von Wolfgang P. nun eine lebenslange Rente. Da Wolfgang P. nur eine geringe Versicherungssumme gewählt hatte, muss er nun selbst lebenslang an sein “Opfer” zahlen. Experten raten deshalb zu einer Versicherungssumme von mindestens drei Millionen Euro bei Personen- und Sachschäden.

Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung

Dienstag, den 26. Dezember 2006

Für viele Hausbesitzer wurde dieses Gesetz bereits zum finanziellen Alptraum: Nach Paragraph 22 des Wasserhaushaltsgesetz (WHG) haftet der Besitzer eines Öltanks oder einer sonstigen Anlage mit gewässerschädlichen Stoffen im Falle eines Schadens (auch ohne eigenes Verschulden) in unbegrenzter Höhe und mit seinem gesamten Vermögen. Da viele Hausbesitzer immer noch über Heizöltanks oder Flüssiggasanlagen verfügen, stellt dies ein großes Risiko dar.

Den besten Schutz erhält der Hausbesitzer durch eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung. Sie übernimmt die Kosten für die Beseitigung der Umweltschäden. Unser Tipp: Da bereits bei der Beseitigung kleinster Umweltschäden hohe Kosten entstehen, sollten sie eine möglichst hohe Deckungssumme wählen.

Haftpflichtversicherung - deckt nicht jedes Risiko

Dienstag, den 26. Dezember 2006

Eine private Haftpflichtversicherung sollte eigentlich jeder besitzen, doch sie schützt nicht in allen Bereichen des Lebens. So brauchen zum Beispiel Besitzer von Hunden und Pferden zusätzlich eine Tierhalterhaftpflichtversicherung

Auch Menschen, die eine Risikosportart betreiben, sollten genau das Kleingedruckte in ihrer Police studieren. So sind zum Beispiel Fallschirmspringer, Bergsteiger oder Besitzer von Motorsportbooten. Diese sollten ihre Sportart mit einschließen lassen, oder eine Zusatzversicherung abschließen.

Ein Beispiel von Vielen: Gerd K. verunglückte zusammen mit seinem Freund beim Aufstieg in den Alpen. Die Bergsteiger mussten durch die Bergwacht aufwendig gerettet werden. Allein die Bergungskosten beliefen sich auf über 8.000 Euro - Geld, dass Gerd K. aus eigener Tasche bezahlen musste.

Berufshaftpflicht-Versicherung schützt Vermögen

Dienstag, den 26. Dezember 2006

Jeder tut es, und nicht immer steckt böse Absicht dahinter. Ob Rechtsanwälte, Steuerberater oder Internetdienstleister, oft ereignet sich im hektischen Berufsalltag ein Fehler, der für alle Betroffenen schwerwiegende finanzielle Folgen haben kann.
Davor schützt die Berufshaftpflicht- bzw. Vermögensschadenshaftpflicht-Versicherung. Sie übernimmt in der Regel die Kosten für eine berufliche Fehlentscheidung. Dabei handelt es sich nicht um Personen- oder Sachschäden, sondern in erster Linie um Vermögensschäden der betroffenen Kunden.
Im Schadensfall übernimmt diese Versicherung folgende Kosten:

- die Prüfung durch Speziallisten, ob und in welcher Höhe eine Schadenersatzpflicht zu leisten ist
- die Zahlung von Entschädigungen
- die Abwehr unberechtigter Schadenersatzansprüche,
- die Übernahme der Kosten der Rechtsverteidigung vor Gericht.

Tierhalterhaftpflichtversicherung: Ohne geht es nicht

Sonntag, den 17. Dezember 2006

Die Deutschen geben Milliarden-Beträge für ihre Haustiere aus. Und nicht nur die Hersteller von Tierfutter freuen sich, sondern auch der Staat, kassiert er doch kräftig mit in Form von Hundesteuer. Doch was passiert, wenn der “brave” Schäferhund Rex den Postboten beißt? Wer übernimmt dioe Behandlungskosten und zahlt das Schmerzensgeld? Die Privathaftpflichtversicherung (die sie hoffentlich haben) nützt Ihnen in diesem Fall gar nichts. Im Gegensatz zu Besitzern von Vögeln, Katzen und anderen Kleintieren müssen die Halter von Hunde und Pferden ihre vierbeinigen Lieblinge extra versichern.

Ohne eine Tierhalterhaftpflichtversicherung müssen Sie als Besitzer persönlich und mit Ihrem gesamten Vermögen haften.

Privathaftpflichtversicherung: Eltern haften für Kinder

Sonntag, den 17. Dezember 2006

Wer kennt nicht das berühmte Schild an Baustellen, das die Abenteuerlust von Kindern stoppt: “Eltern haften für ihre Kinder”. Dahinter verbirgt sich sehr viel Wahrheit, denn Eltern sind verpflichtet, ihrer Aufsichtspflicht gegenüber den Kindern gerecht zu werden. Da kann ein kleiner Kinderstreich schon einmal recht teuer werden. Besonders gefährlich ist hier die Zeit um Silvester. Ein unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörper kann hier schnell fatale Folge haben. So verletzte im konkreten Fall ein siebenjähriger Junge seinen Freund durch einen Feuerwerkskörper. Die Eltern mussten für diesen Schaden aufkommen.
Zum Glück hatten sie eine Privathaftpflichtversicherung. In ihr sind auch Kinder und Jugendliche, die im selben Haushalt leben, kostenlos mitversichert.

Existenzgründer brauchen Berufshaftpflichtversicherung

Montag, den 4. Dezember 2006

Deutschland wird immer mehr zu einem Land der Unternehmer. allein 2006 wagten 470.000 Existenzgründer den Schritt in die Selbständigkeit. Doch viele unterschätzen die großen Haftungsrisiken.

In der Rechtsform der GbR haften sie mit ihrem gesamten Vermögen für verursachte Schäden. Auch wer glaubt, die Rechtsform der GmbH würde mehr Schutz bieten, hat sich geirrt. Lediglich den Gesellschaftern bietet die GmbH begrenzte Haftung, der Geschäftsführer muss für viele Risiken persönlich, d.h. mit seinem gesamten Vermögen, haften. Zusätzlich sollte der Existenzgründer auch die Werte seines Unternehmens (z.b. PC`s, Server etc.) über eine Betriebs- und Bürohaftpflichtversicherung absichern.

 

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