Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

Ärger mit der Versicherung

Dienstag, den 2. Januar 2007

Leider kein Einzelfall: Über 10.000 Kunden beschweren sich im Jahr über ihre Versicherungsgesellschaft. Damit die Menschen zu ihrem Recht kommen wurde vor fünf Jahren die Schlichtungsstelle der deutschen Versicherungswirtschaft eingerichtet. Der dortige Ombudsmann versucht die Streitigkeit außergerichtlich zu klären.
Die Anzahl der Beschwerden stieg in den letzten zwei Jahren um jeweils drei Prozent. Fast alle großen Versicherungsgesellschaften sind Mitglieder dieser Schlichtungsstelle und akzeptieren in der Regel das Urteil des Ombudmannes.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.versicherungsombudsmann.de

Versicherungen werden teurer

Dienstag, den 2. Januar 2007

Mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19% werden auch viele Versicherungen zu Beginn des Jahres 2007 teurer. Parallel dazu steigt der Regelsatz der Versicherungssteuer ebenfalls auf 19%. Ausnahmen gibt es bei einigen Sachversicherungen. So beträgt die Steuer bei der Feuerversicherung 14% (ein Anstieg um 3%), bei der Hausratversicherung mit Feuerversicherung auf 18% (+ 3%). Freuen können sich dagegen die deutschen Reeder: Die Seeschiffskasko-Versicherung steigt lediglich um ein Prozent auf dann 3%. Die Versicherungssteuer wurde übrigens bereits im Jahre 1913 in Deutschland eingeführt.

Fahrradversicherung

Dienstag, den 26. Dezember 2006

Die Deutschen entwickeln sich zum Volk der Radfahrer und damit auch der Wert einiger Fahrräder. Preise von 1.000 bis 4.000 Euro sind schon längst keine Seltenheit mehr. Über diese Entwicklung freut sich auch die zunehmende Zahl der Fahrraddiebe, denn jährlich werden über 400.00 “Drahtesel” gestohlen. Trotz modernster Schhlösser, den Dieben scheint kein Schloss zu schwer.

Immer mehr Besitzer von teuren Fahrräder entscheiden sich deshalb für spezielle Fahrrad-Versicherungen. Diese übernehmen in einigen Fälle auch Kosten für die Beseitigung von Vandalismus-Schäden. Mit Jahresbeiträgen zwischen 50 und 150 Euro sind sie in der Regel jedoch nicht immer preisgünstig.

Eine Alternative bietet die Hausratversicherung. Hier sind Fahrräder bis zu 1 Prozent der Versicherungssumme mitversichert. Wer jedoch ein sehr teures Fahrrad hat, muss entsprechend die Versicherungssumme seiner Hausratversicherung anheben.

Unser Tipp: Informieren Sie sich vor Abschluss eines Vertrages bei örtlichen Fahrrad-Clubs über die günstigsten Angebote.

Gut versichert in den Pulverschnee

Dienstag, den 26. Dezember 2006

Millionen Deutsche haben sich in den letzten Tagen aufgemacht zum Wintersport-Vergnügen. Was viele nicht wissen, der Ski-Sport zählt zu Recht seit Jahren zu den Risikosportarten, denn immer mehr schwere Unfälle ereignen sich auf und jenseits der Pisten. Bevor Sie also in den Wintersport starten, sollten Sie überprüfen, ob Sie ausreichend versichert sind. Darauf sollten Sie achten:

1. Sie bevorzugen die Alpen in Österreich, Tirol oder in der Schweiz? Dann sollten Sie unbedingt eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen, die alle Kosten im Falle eines Unfalls übernimmt.

2. Nicht gesehen und schon passiert: auf den Pisten ereignen sich oft schlimme Unfälle. Für alle Schäden, die Sie (auch unbeabsichtigt) anderen Menschen zufügen, haften Sie mit Ihrem gesamten Vermögen. Deshalb unbedingt eine Privathaftpflicht-Versicherung abschließen.

Versicherung gegen Alien-Entführung

Dienstag, den 26. Dezember 2006

Das Leben ist voller Risiken - das dachte sich wohl auch die US-Popsängerin Jennifer Lopez, die ihren Po gleich für 300 Millionen Euro bei der Versicherungsgesellschaft Lloyds in London versichern ließ. Doch nicht nur Stars können sich in England gegen alle Risiken des Lebens versichern lassen.

Zum Glück gibt es die Gesellschaft Sir Huckleberry Insurance Company: Hier gibt es für jeden Spleen die passende Versicherung: Ob Entführung durch UFO`s oder allzu laute Silvesterfeiern, die Gesellschaft bietet Policen für jeden Bereich des Lebens. Doch die Ernsthaftigkeit der Versicherungen darf bestritten werden: Meist sind die Policen originelle Geschenkideen für Bekannte und Freunde. Aber eines gilt auch hier: Sollte die versicherte Lieblingsmannschaft absteigen, dann zahlt Sir Huckleberry auf jeden Fall.

Weitere Infos dazu unter: www.sirhuckleberry.com

Handy-Versicherung

Mittwoch, den 20. Dezember 2006

Fast jeder Deutsche besitzt heute zumindest ein Handy. Und die Entwicklung der Mobiltelefone wird immer komplexer und die Geräte damit auch teurer. Das gleiche gilt für PC`s, Laptops, Digitalkameras oder TV-Geräte. Vor diesem Hintergrund überlegen viele Menschen, wie sie ihr Eigentum perfekt schützen können, denn die Haftpflicht - und Hausratversicherung bieten hier nur lückenhaften Schutz. Wird zum Beispiel die teure Digitalkamera oder das Laptop aus dem Auto gestohlen, so zahlt dafür weder die Kfz-Kaskoversicherung, noch die Hausratversicherung.

Schutzbriefe - sinnvoll oder Geldverschwendung?

Für fast alle Elektrogeräte kann man heute einen Schutzbrief abschließen, der bei Diebstahl oder Beschädigung des Gerätes in Kraft tritt. Auch viele Mobilfunkanbieter offerieren bereits beim Kauf eines Mobiltelefons eine Handy-Versicherung. Bei monatlichen Beiträgen von 0,99 bis 4,99 Euro und einer Selbstbeteiligung von 25 bis 75 Euro scheint der Wert dieser Versicherungen jedoch eher zweifelhaft.

Hausratversicherung: Advent, der Weihnachtsbaum brennt

Sonntag, den 17. Dezember 2006

Die Adventszeit ist die Zeit der Kerzen. Überall in Deutschland sorgen diese Wachslichter für eine vorweihnachtliche Stimmung. Ob Adventskranz oder Weihnachtsbaum, echte Kerzen gehören einfach zum Fest dazu. Doch was passiert, wenn der Weihnachtsbaum plötzlich in Flammen steht und die halbe Wohnungseinrichtung vernichtet? Ein klarer Fall für die Hausratversicherung, oder?

Die Gerichte und Versicherungen sehen dies oft anders. Hier wird zunächst geprüft, ob eine grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Wer also für Stunden seine Wohnung verlässt, obwohl die Kerzen am Weihnachtsbaum brennen, darf nicht mit einer Kostenübernahme rechnen. Wer jedoch nur einmal kurz den Raum verlässt, darf auf die Leistungen seiner Hausratversicherung rechnen.

Die Zahl des Tages: 1857 Euro im Jahr für Versicherungen

Donnerstag, den 30. November 2006

Jeder Bundesbürger gibt im Durchschnitt rund 1857 Euro im Jahr für seine Versicherungen aus, berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.
Damit liegen die sicherheitsbewußten Deutschen jedoch nicht an der Spitze in Europa. Das meiste Geld für ihre Policen, wer hätte es gedacht, geben die Schweizer aus, im Durchschnitt 4468 Euro. Den zweiten Platz neben mit 3697 Euro die Briten ein und auch die Belgier zahlen im Jahr fast mehr als das Doppelte für ihre Versicherungs-Policen (3204 Euro).

Haftpflichtversicherung - ohne geht es nicht!

Freitag, den 24. November 2006

Der kleine Kaffeefleck auf dem neuen Teppichboden des Nachbarn oder die versehentlich zerbrochene Lesebrille der Oma, dies alles sind Kleinigkeiten, mit denen man die Notwendigkeit einer Haftpflichtversicherung verbindet. Es kann jedoch bedeutend schlimmer kommen. Angenommen man verursacht zum Beispiel als Radfahrer einen Unfall und der Unfallgegner verletzt sich schwer, so sind die Folgen katastrophal. Denn der Gesetzgeber schreibt vor, dass man mit seinen gesamten Vermögen für den verursachten Schaden haftet.

Sollte der Unfallgegner nun sogar eine Behinderung im Folge des Unfalls haben, so müssen Sie ein Leben lang seine Rente zahlen und alle notwendigen Kosten der Pflege übernehmen. Das kann schnell zum finanziellen Ruin führen. Vor all diesen Risiken schützt die Haftpflichtversicherung. Obwohl sie so wichtig ist, gibt es immer noch rund ein Drittel der Deutschen, die nicht über diesen Schutz verfügen.

Im Gegensatz zur Autoversicherung, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben wird, handelt es sich dabei um eine freiwillige Versicherung.

Wie sinnvoll sind Senioren-Versicherungen?

Freitag, den 24. November 2006

Die Versicherungsgesellschaften haben die Senioren entdeckt - kein Wunder, handelt es sich doch um die am stärksten wachsende und zahlungskräftigste Gruppe in unserer Gesellschaft. Ständig entwickeln die Versicherungsgesellschaften neue Seniorenprodukte, die sich vor allem durch eines auszeichnen: Die höheren Tarife gegenüber Standardprodukten.

Dabei profitieren die Versicherer auch davon, dass sich der Staat immer mehr aus der Versorgung seiner Rentner zurück zieht. Bestes Beispiel dafür ist die Sterbegeldversicherung, die zur Zeit massiv beworben wird. Mit der Abschaffung des Sterbegeldes müssen Rentner und deren Angehörige nun selbst für die Bestattungskosten aufkommen. Da kommen schnell einige tausend Euro zusammen.

Da macht eine Sterbegeldversicherung doch Sinn? Falsch, bei dieser Versicherung handelt es sich im Kern um eine “kleine” renditeschwache Lebensversicherung. Wer sein Geld sinnvoll anliegt, erhält einen viel höheren Betrag und kann damit leicht die Kosten für eine Beerdigung übernehmen.

 

 

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