Fernsehtipp: Versicherungsbetrug

18. März 2007

Heute ein kleiner Fernsehtipp: Auf RTL kommt heute eine Sendung namens “Volkssport Versicherungsbetrug”. Die Sendung beginnt um 23:15 Uhr. Achja, der Original-Titel ist “Den Tätern auf der Spur”. Es ist also keine Anleitung für Versicherungsbetrug.

Brauchen Haustiere eine Versicherung?

24. Februar 2007

Des Deutschen bester Freund heißt meist Waldi oder Mieze, hat vier Beine und kostet relativ viel Geld. Doch während sich Katzenbesitzer, jenseits lästiger Steuern auf der Sonnenseite des Lebens befinden, kommen auf Besitzer von Hunden und Pferden höhere finanzielle Belastungen und Risiken zu. Als Besitzer eines Hundes / Pferdes sollten Sie unbedingt eine Tierhalterhaftpflicht-Versicherung abschließen.

Der Grund: Sollte Ihr Haustier einen Unfall verursachen, zum Beispiel im Straßenverkehr, so haftet dafür nicht Ihre Haftpflichtversicherung, sondern sie persönlich - und zwar lebenslang. Zusätzliche Versicherungen, wie zum Beispiel eine Tier-OP-Versicherung dagegen sind meist überflüssig, da sie eine hohe Selbstbeteiligung haben und deren Leistungen auch nach oben eng begrenzt sind.

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Haustür oder Stahltür? Wann zahlt die Hausratversicherung?

24. Februar 2007

“My home is my castle”, so ähnlich sehen es auch Gerichte und Versicherungen. Wenn Sie Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung verlassen, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Haustüre richtig gesichert ist. Sollte es einem Einbrecher möglich sein, bereits mit leichter Kraftanstrengung die Türe zu öffnen, so könnten Sie auf dem Schaden sitzen bleiben.

So entschied das Oberlandesgericht Karlsruhe (AZ.: 19 U 140/05) in einem Fall, wo der Kläger die Versicherung darauf verklagte, für das gestohlene Diebesgut aufzukommen. Die Richter stellten fest, dass ein Einbruch nur durch den Einsatz nicht unerheblicher Kraft möglich wäre. Da der Kläger die Türe nicht ausreichend gesichert hatte, wäre von einem Selbstverschulden auszugehen. Die Hausratversicherung muss nicht zahlen.

Für die Polizei hat dieses Urteil einen Vorteil: Wer Kraft hat, ist ein potentieller Einbrecher, also in den Knast mit allen Body Buildern.

Nepper, Schlepper, Girokontenfänger

23. Februar 2007

Die Banken wollen nur Ihr Bestes, also Ihr Geld. Kein Wunder also, dass fast alle Banken mit attraktiven Prämien Jagd auf neue Kunden machen. Ob Tankgutschein, Geldprämie oder sogar reines Gold, der Fantasie der Banken sind keine Grenzen gesetzt. Doch diese Angebote von Girokonten sind mit Vorsicht zu betrachten, denn die Klausel steckt im Kleingedruckten. Oft ist die Auszahlung der Prämie mit einem gewissen Mindestumsatz verbunden.
Oft lesen die neu geworbenen Kunden nicht das Kleingedruckte: So können sich zum Beispiel die Kontoführungsgebühren bei einem Wechsel erhöhen, dann hat sich die Rendite schnell verbraucht. Also, trotz verlockender Prämien, bitte erst das Kleingedruckte lesen, sonst könnte ein Wechsel teuer werden.
Weitere Informationen zu Kleingedrucktes findest du auch bei Beta: Kleingedrucktes. Einfach vorbeisurfen und informieren.Weitere Informationen zu kostenloses Girokonto findest du auch bei Kostenloses Girokonto Einfach vorbeisurfen und informieren.

Haftpflichtversicherung - Vorsicht Klauseln

22. Februar 2007

Eine Vielzahl von Klauseln in den Policen wird gerade von Versicherungsgesellschaften geschätzt, bieten sie doch oft die Möglichkeit, den Leistungsanspruch gegenüber dem Versicherungsnehmer abzulehnen.

Auch bei “einfachen” Versicherungsprodukten, wie zum Beispiel der Privathaftpflichtversicherung ist dies der Fall. Betroffenen sind nicht nur Extremsportler, deren Risiko beim Ausüben des Sports oft nicht abgedeckt sind (z.b. Drachenflieger), es gibt auch noch eine Vielzahl von Klauseln, deren Sinn sich so schnell nicht erschließt. Ein Beispiel: Die “Benzinklausel”, die kurz besagt, wenn Sie einen Schaden durch den Gebrauch eines Kraftfahrzeuges erleiden, dann haftet Ihre Privathaftpflicht nicht. Nehmen Sie jedoch einen Föhn mit ins Auto um die Scheiben aufzutauen, dieser entzündet sich jedoch und verursacht Brandschäden, dann ist der Bundesgerichtshof auf Ihrer Seite - der Versicherer Ihrer Haftpflicht-Police muss für die Schäden zahlen (Az.: IV ZR 120/05).

Investieren in Carry-Trades?

20. Februar 2007

Wer sich für die Anlageform Carry-Trades entscheidet, muss ein gutes Auge auf die Zinsentwicklung der einzelnen Währungen haben. Das Prinzip: Man nimmt Kredite zu niedrigen kurzfristigen Zinsen auf und investiert in Währungen mit einer hohen Verzinsung. Besonders aktiv in diesem Geschäft sind hier sog. Hedgefonds, die Rendite vor sicherheit stellen.

Die Gefahr: Sollte die Leitbank eines Landes überraschend ihre Leitzinsen erhöhen, kann dies zu schnellen und schmerzhaften finanziellen Verlusten führen.

Unser Tipp: Finger weg von Carry-Trades und das Risiko den Profis überlassen.

Bis zu 170% Preisunterschied bei Mofakennzeichen

20. Februar 2007

Wer nun im März als Mofa- oder Mopedfahrer die Farbe wechselt (die Kennzeichebnfarbe wechselt von blau auf grün) sollte genau aufpassen. Denn nach Untersuchungen von
Financial Software Systems Online AG betragen die Preisunterschiede der einzelnen Anbieter bis zu 168%.

Günstigster Anbieter war übrigens der Regionalversicherer WGV mit einem Paketpreis von 84 Euro im Jahr, gefolgt von der BGV Allgemeine mit einem Preis von 86 Euro.

Weitere Informationen zu Mofakennzeichen findest du auch bei Bis zu 170% Preisunterschied bei MofakennzeichenEinfach vorbeisurfen und informieren.

Die günstigsten Rechtsschutzversicherungen

13. Februar 2007

Der Ruf der Rechtsschutzversicherung hat in den letzten Jahren sehr gelitten, besonders nachdem viele Gesellschaften ihre Prämien in den letzten Monaten mehr als verdoppelt haben. Stellt sich die Frage, wer braucht eine Rechtsschutzversicherung?

Grundsätzlich braucht sie fast jeder, ob Arbeitnehmer, Autofahrer oder Geschäftsmann, denn eine Auseinandersetzung vor Gericht kann teuer werden. Zunächst aber sollte man seinen individuellen Schutzbedarf analysieren. Die Zeitschrift Finanztest hat in der Ausgabe 06/2006 die besten Angebote für Berufstätige, Familien und Selbständige verglichen und dabei festgestellt, dass die Bundesbürger rund drei Milliarden für ihre Rechtsschutzversicherung bezahlen.

Doch auch mit einer Rechtsschutz-Police sind Sie nicht automatisch “Anwalts-Liebling”, denn die Vertragsbedingungen schränken Ihren Spielraum schon ein. Darauf sollten Sie deshalb achten:

1. In fast allen Policen gibt es eine sogenannte Frist, bevor der Rechtsschutz wirksam wird, diese Frist kann zwischen drei Monaten und einem halben Jahr liegen.

2. Die Versicherung übernimmt nur Anwalts- und Gerichtskosten, wenn Ihre Klage vor Gericht auch Aussicht auf Erfolg hat.

Unser Tipp: Viele Rechtsstreitigkeiten lassen sich auch ohne Police regeln. Als Mitglied in einer Gewerkschaft, in einem Automobil-Club oder Mieterverein können Sie ebenfalls Rechtsschutz in Anspruch nehmen - und dies meist günstiger.

Gesetzliche Kassen benachteiligen Dicke

5. Februar 2007

Übergewicht zählt zu den gefährlichsten Zivilisationskrankheiten in den westlichen Ländern. Die Folgeschäden aufgrund von Übergewicht belasten die Kassen der Krankenkassen im erheblichen Masse. Vor diesem Hintergrund sollte man denken, dass die gesetzlichen Krankenkassen jedes Mitglied unterstützen, das sein Gewicht durch Diät und Sport reduziert. Aber dies ist nicht immer der Fall.

Im konkreten Fall hatte ein Mann durch viel Disziplin und Sport sein Körpergewicht um 70 Kilogramm reduziert. Die Folge waren aber auch schlaffe Hautfalten im Bereich von Brust, Bauch und Oberschenkeln. Doch der Wunsch des Mannes, diese Hautfalten durch eine Bodylift-Operation entfernen lassen, stieß bei seiner Krankenversicherung auf wenig Gegenliebe. Diese verweigerte die Kostenübernahme für die Operation. Und das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt gab der Versicherung sogar Recht.

Den Richtern nach handle es sich weder um eine Krankheit noch um eine körperliche Anomalie. Auch die Tatsache, dass der Mann durch seine Gewichtsreduktion erheblich zur Gesundheitsverbesserung beigetragen hatte, spielte für das Gericht keine Rolle.

Selbst wenn der Mann infolge seines Körperzustandes psychisch erkrankt, muss die Versicherung die Operation nicht bezahlen - dafür jedoch die Kosten für eine Psychotherapie. Da verstehe noch einer die deutsche Justiz…

Raucher: Lügen haben kurze Beine

5. Februar 2007

Immer mehr Versicherungen bieten besonders günstige Tarife für Nichtraucher an. Zum Teil liegen die Beiträge bei Lebensversicherungen unter 50 Prozent des Normaltarifes. Kein Wunder also, dass sich manch Raucher bei Vertragsunterzeichnung schnell in einen Nichtraucher verwandelt. Doch dies kann böse Folgen haben: So entschied jetzt das Landgericht Coburg, dass der Sohn einer an einem Bronchialkarzinom verstorbenen Raucherin keinen Anspruch auf Auszahlung der Versicherungssumme hat. Diese hat bei Vertragsunterzeichnung den günstigen Nichtrauchertarif gewählt und fälschlicherweise angegeben, seit mehr als zwei Jahren nicht mehr zu rauchen. Die Versicherung kam ihr jedoch auf die Schliche und verweigerte die Zahlung aufgrund arglistiger Täuschung.

Die Moral von der Geschichte: Lieber nicht rauchen, es ist auf jeden Fall billiger und gesünder.

 

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