PKV im Alter unbezahlbar?
Donnerstag, den 8. Februar 2007Wer heute als 30-jähriger gesunder Mann Mitglied in einer privaten Krankenversicherung wird, hat Grund zur Freude. Er spart im Vergleich zu den Beiträgen zur gesetzlichen Kasse z.T. über 1.000 Euro im Jahr - und das bei umfangreicheren Leistungen. Doch was passiert im Alter? In der Regel wird sich der Beitrag bis zur Rente verdreifachen und dann gerade in der Phase des geringsten Einkommens das Portemonaie schwer belasten. Eine Rückkehr in die GKV ist nun nicht mehr möglich. Die Lösung: Rechtzeitig für einen guten Kapitalstock sorgen.
Als Mitglied der PKV zahlt man mit seinen Beiträgen auch die sogenannten Beitragsrückstellungen für das Alter. Diese bilden den Kapitalstock und sollen die Beiträge auf ein vernünftiges Maß halten. Wie hoch die Beiträge im Alter sind hängt letztlich auch davon ab, wie viele Jahre Sie Beiträge gezahlt haben, und wie hoch Ihre Selbstbeteiligung war. Denn eine hohe Selbstbeteiligung senkt nicht nur die Beiträge, sondern auch den Kapitalstock. Wer also im Alter die hohen Beiträge nicht mehr bezahlen kann, sollte in einen preisgünstigen Basistarif wechseln.